Die einzelnen Bände der Serie Das Siebte Element sind szenenorientiert in der Personalperspektive geschrieben: wechselnde Szenen, wechselnde Perspektiven. Der Leser bekommt die Geschichte dadurch aus dem Blickwinkel sehr vieler verschiedener Personen erzählt. Die Gedankenwelt und Interpretation des Geschehens durch den jeweiligen Erzähler der (zum Teil inhaltlich überlappenden) Szenen ordnen sich im Leser zu einem Gesamteindruck und macht ihn zu einem Wissenden, der zumeist gegenüber den Protagonisten einen Wissensvorsprung hat. Manchmal könnte man aus der Haut fahren, wenn die erzählende Person, Dinge einfach nicht weiß oder auf völlig falscher Fährte ist. Aber leider können wir nicht mir ihr sprechen, sondern wir können nur hoffen, dass sie möglichst bald die richtigen Schlüsse zieht und die richtigen Dinge tut.
Unter all den Erzählern, die mit ihrer Perspektive zu der sich aufbauenden Handlung ein Mosaikstück beitragen gibt es einige Hauptpersonen, deren Leben enger beleuchtet wird und mit denen der Leser mit fiebert. Die zwei wichtigsten davon sind Saria und Gereon, die durch ihre zentrale Rolle im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen, und diese durch ihre Handlungen auch wesentlich beeinflussen. Das Siebte Element ist vor allem die Geschichte von Saria und Gereon und ihrer schicksalshaften Verbindung.